Das Europäisches Prostatazentrum Innsbuck (EPI) ist Teil der Universitätsklinik für Urologie und somit sowohl eine Einrichtung der Tiroler Landeskrankenanstalt (TILAK) als auch der Medizinischen Universität Innsbruck. Das „EPI“ ist sowohl nach den Richtlinien der „Qualitiy Austria“ isozertifiziert, als auch nach den Vorgaben der „Onkozert“ – ein unabhängiges Zertifizierungsinstitut, das im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft die Umsetzung der Anforderungen an onkologischen Zentren überprüft – onkozertifiziert.

Das EPI wird gemeinschaftlich von Herrn Univ.-Doz. Dr. W. Horninger und als Stellvertreter von Herrn OA. Dr. A. Sztankay geleitet. Der Beirat des Zentrums wird von Mitarbeitern der Urologie, Strahlentherapie, Pathologie, Nuklearmedizien, Onkologie, des urologischen Labors, der Uro-Radiologie sowie des Institutes für klinische Epidermiologie der TILAK gebildet. Zusätzliche Kooperationsverträge wurden mit der Sozialberatung der TILAK, mit der Tiroler Hospizgemeinschaft, mit der Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Tirol, mit der Abteilung für physikalische Medizin und Rehabilitation sowie der Universitätsklinik für Psychologie und Psychotherapie abgeschlossen. Die jeweils zu erfüllenden Aufgaben und Leistungen sind in diesen Kooperationsverträgen niedergeschrieben.

Basis für das Management des Prostatazentrums ist eine Geschäftsordnung, die von den Mitgliedern des EPI ausgearbeitet wurde und von der TILAK bestätigt und genehmigt wurde. Regelmäßige interdisziplinäre Besprechungen und Tumorboards wie die so genannte prä- oder die posttherapeutische Konferenz, die Morbiditäts- und Qualitätszirkel sowie regelmäßige Fortbildungen für das Pflege- sowie Ärztepersonal sind integraler Bestandteil des EPI: besprochene diagnostische und therapeutische Schritte werden in den einzelnen Untereinheiten (Urologie, Strahlentherapie, Radiologie, Nuklearmedizien, etc.) ausgeführt und die Resultate werden in Sitzungen des EPI wiederum berichtet.

Das EPI besteht somit aus einem Netzwerk von Spezialisten unterschiedlicher medizinischer und pflegersicher Fachrichtungen und soll ein innovatives Hochleistungszentrum für Prostataerkrankungen mit durchgehend transparenten Regeln für alle Abläufe darstellen. Den zentralen Mittelpunkt unseres Handelns stellen unsere Prostatakarzinom-Patienten dar. Im Rahmen des EPI soll in Zukunft gemeinsam versucht werden die Krankenversorgung aller Patienten mit Prostatakarzinomen zu optimieren.

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